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Fünf Tage in der Oberlausitz und Polen Die AWO Sundern hatte sich für den Jahresausflug 2012 die Stadt Görlitz und das Oberlausitzer Umland einschließlich Polen erkoren und war vom 11. - 15. Juni unterwegs. In Görlitz wurde die Peterskirche mit der Sonnenorgel und dem Heiligen Grab besucht. Die Reisegruppe staunte über den weit fortgeschrittenen Restaurierungszustand der zahlreichen zum Teil über 100jährigen Häuser. Durch das Oberlausitzer Bergland ging es nach Obercunnersdorf, das Dorf der Umgebindehäuser und des Museums „Schunkelhaus“. Die Fahrt zu den polnischen Nachbarn führte in die Stadt Jelenia Góra (Hirschberg) und liegt rund 90 km südwestlich von Breslau und 70 km östlich von Görlitz im Hirschberger Tal am Fuß des Riesengebirges, das die Grenze zu Tschechien bildet. Es gehört zur Euroregion Neiße und ist Sitz des Nationalparks Riesengebirge. Weiter ging es zur Stabkirche in Wang. Sie ist eine mittelalterliche norwegische Stabholzkirche aus Vang, die 1841 vom preußischen König erworben und in Brückenberg bei Krummhübel im Riesengebirge, (heute Teil der polnischen Stadt Karpacz), wieder aufgebaut wurde. Bei dem Bau der Kirche wurden keine eisernen Nägel benutzt. Sie besteht aus norwegischem Kiefernholz und ist reich mit Schnitzereien versehen, zum Beispiel mit Tierdarstellungen und Ornamenten. Ein separater Laufgang um das Kirchenschiff dient zu Meditationszwecken und schützt das Kircheninnere vor Kälte. Die Guts- und Schlossanlage Lomnica wurde ebenso besucht wie die Stadt Bautzen. Auf der Rückreise wurde ein Spargelhof in Klaistow besucht und der frische Spargel sogleich verkostet, bevor die Heimreise endgültig ins heimatliche Sundern startete.
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