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Frisch aufgetischt in renovierten Räumen
Sundern (toha). Der mit 1.700 Einwohnern kleinste Ortsteil der Großgemeinde ist auch der mit der ältesten Bevölkerungsstruktur. Für jung gebliebene Senioren und die betagten Sunderaner bietet der Verein Pro Sundern dienstags einen Mittagstisch im Treffpunkt an. Damit es den Gästen – im Schnitt sind es derzeit 25 – auch gut gefällt, haben Marita und Egon Schäffer die Räume frisch renoviert. Die Tische und Stühle kommen vom SV Sundern, da entsteht Restaurantgefühl. Gekocht wird im Haus Stephanus – frisch, gesund und kostengünstig (5,50 Euro je Menü). Manchmal bekommen die Mittagsgäste Besuch – für Dienstag hat sich der Kindergarten angemeldet. Der Verein freut sich über weitere Gäste aus Sundern, Anmeldung unter Tel. 9 61 90 60.
NW-27.10.2010
Immer wieder dienstags: Von 12 bis 13.30 Uhr lädt der Sunderaner Mittagstisch speziell ältere Mitbürger auf ein günstiges Menü ein. Hier servieren Christa Stolte, Gerda Diercks, Rita Raddatz, Marita Schäffer und Brigitte Korakowski (v. l.) den Gästen ein deftiges Kesselgulasch.
FOTO: HAGEN | Quelle: Neue Westfälische

 

 

AWO Vorsitzender feiert 75. Geburtstag
Egon Schäffer-75-
Mit 75 Jahren voll im Saft
Der stellvertretende Bürgermeister Egon Schäffer feiert morgen Geburtstag
VON THOMAS DOHNA

Sundern. Der Rückzug will ihm nicht gelingen. Immer wieder versucht Egon Schäffer Ämter abzugeben, weniger zu machen, doch es gelingt ihm einfach nicht, vielleicht weil er nicht wirklich will, bestimmt aber, weil die Anderen es nicht wollen. Morgen wird Egon Schäffer 75 Jahre alt.

Seit einer gefühlten Ewigkeit ist Egon Schäffer schon aktiv. Dabei sind es erst 35 Jahre, die er in und für die Gemeinde in Sundern organisiert, plant, überzeugt, schlichtet und ordnet. Zuletzt ließ er sich breitschlagen, doch noch einmal für den Gemeinderat zu kandidieren, obwohl er diesen Rückzug schon angekündigt hatte. Wie erwartet, zog der stellvertretende Bürgermeister Hiddenhausens mit einem Traumergebnis allen Konkurrenten davon.

Schäffer war schon 40, als er in die Politik ging. Da war er kein Unbekannter. Schäffer war Fußballer. Er spielte für den Vfl Herford und den DSC Arminia Bielefeld. Danach trainierte er die Kreisauswahl der Jugendmannschaften. Mitte der 70er Jahre machte der gelernte Dreher und Abteilungsleiter bei Hettich sein Hobby zum Beruf: Er wurde Sport- und Werklehrer an der Eickhof-Schule. Daneben half er seiner Frau Magarita beim Aufbau ihres Unternehmens, engagierte sich in der Arbeiterwohlfahrt, deren Vorsitzender in Sundern er ist, in der SPD, deren Vorsitzender er war. Für sein Engagement erhielt er das Bundesverdienstkreuz.
Quelle: Neue Westfälische 03.09.2010

 

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